Christoph-Schlingensief-Fellowship

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG X: Jörg Albrecht

16.01.2020 / 18.15 Uhr / GB 5-160

Why make a work of art when it’s so nice just to dream of it?
Waren wir jetzt nicht lange genug effizient und auf Realisation aus? Wollen wir nicht lieber nur noch Konzepte und Exposés schreiben und uns dann gegenseitig fragen, was uns an ihnen berührt? (Du warst immer am poetischsten in Deinen Konzepten.) Manche Dinge werden sowieso nie kommen. Demokratie zum Beispiel war doch dieser junge Geliebte, der mir immer nur aus der Ferne zuwinkte, oder? Und ist es nicht unglaublich schön mit ihm?

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG XI: Robin Arthur (Forced Entertainment)

14.01.2020/ 19:00 Uhr / ZOOM

Stumbling About In The Dark

Recently someone asked us about how Forced Entertainment went about the process of making performances. There was a long silence, a lot of ummms and errrrs, and then one of us (Richard Lowdon, if I remember correctly) said: ‘We don’t really have a set of fixed techniques or starting points. We just sit down and talk about what we want to make, and then we try to make it. But there are no signposts. Mostly what we do is stumble about in the dark until we bump into something interesting.’

POSITIONEN SZENISCHER FORSCHUNG XII: kainkollektiv

04.02.2021/ 19:00 Uhr / ZOOM
THEATER DES GLOKALEN
kainkollektivs GLOBE OPERA Performances oder: Wie geht Szenische Forschung in internationalen Kontexten?

In unseren künstlerischen Suchbewegungen arbeiten wir, Fabian Lettow & Mirjam Schmuck vom kainkollektiv (und ehemalige Theaterwissenschafts-Studierende u.a. an der RUB in Bochum) seit Jahren kontinuierlich mit einer (sich immer wieder weiterentwickelnden) Gruppe unterschiedlicher Künstler*innen zusammen, dem KAIN ENSEMBLE, das sich stets aufs Neue mit uns auf Reisen und in unterschiedliche Spannungsfelder begibt

Prof. Dr. Sven Lindholm

Sven Lindholm ist Professor am Institut für Theaterwissenschaft und leitet den Masterstudiengang Szenische Forschung. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und promovierte an der Freien Universität Berlin. In seinen Lehrveranstaltungen widmet er sich der Geschichte und den Erscheinungsformen der Performance-, Live- und Conceptual-Art sowie der Befragung moderner und zeitgenössischer Formen und Formate der szenischen Kunst. Neben der Arbeit an der Ruhr-Universität ist Sven Lindholm als Regisseur und Medienkünstler im In- und Ausland tätig. Gemeinsam mit Hannah Hofmann realisiert er seit 2000 interdisziplinäre Projekte an der Schnittstelle zwischen szenischer, bildender und akustischer Kunst. Die unter dem Label Hofmann&Lindholm veröffentlichten Theaterarbeiten, Videoinstallationen und Hörstücke werden an freien Theatern, Schauspielhäusern, in Ausstellungen und im Radio präsentiert. Sven Lindholm stammt aus Hamburg und lebt seit Ende 2019 in Bochum.

Sommer 2021: Marlin de Haan

(RE-)COLLECTION: Impulse Archivieren.

Das Theater und sein berühmter Theatermoment: Das Zusammenspiel verschiedener Komponenten, welches dazu führt, dass der Besucher ein besonderes und bleibendes (Theater-)Erlebnis hat. Als Theaterschaffende stellt sich uns nicht nur immer wieder die Frage, wie ein solcher herzustellen ist, sondern ebenso, wie dieser bewahrt bzw. archiviert werden kann und wie anschließend vermittelt. Wie lässt sich die darstellende Kunst dokumentieren, so dass sie über den Zeitpunkt der Aufführung oder Präsentation hinaus zugänglich bleibt?