Christian Minwegen ist Performance- und Medienkünstler, Schauspieler, Autor, Moderator, Saxophonist und Creative Producer. Er studierte Germanistik und Theaterwissenschaft im Bachelor an der Ruhr-Universität Bochum und absolvierte dort anschließend den künstlerisch-praktischen Masterstudiengang Szenische Forschung mit Auszeichnung. Außerdem ist er staatlich anerkannter Erzieher. Er arbeitet künstlerisch und organisatorisch mit Künstler:innen und Gruppen der freien Szene zusammen und realisiert in verschiedenen Formaten und Konstellationen eigene Produktionen wie Theaterperformances und Hörstücke.
Das Christoph-Schlingensief-Fellowship möchte er nutzen, um seine Arbeit an der Schnittstelle von performativer und medialer Kunst fortzuführen. Sein Fokus liegt hierbei auf dem popkulturellen Phänomen „Ragequit“ – das frustrierte und oft von exzessiver Gewalt begleitete Abschalten eines Videospiels sowie dessen Zurschaustellung in Internet-Livestreams und deren Aufzeichnungen.
Ich hätte noch ein Deckblatt meiner Bewerbung im Angebot und den Gesamttext, den ich der Kunststiftung geschickt hatte:
Christian Minwegen (*1991 in Krefeld) studierte Germanistik und Theaterwissenschaft im Bachelor an der Ruhr-Universität Bochum und absolvierte dort anschließend den künstlerisch-praktischen Masterstudiengang Szenische Forschung mit Auszeichnung. Zuvor schloss er parallel zu seiner Schullaufbahn die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher ab. Seit 2021 arbeitet er freischaffend als Performance- und Medienkünstler, Schauspieler, Autor, Moderator, Saxophonist und Creative Producer. Neben seiner künstlerischen und organisatorischen Mitarbeit für renommierte Künstler*innen und Gruppen der freien Szene, realisiert er in verschiedenen Formaten und Konstellationen selbst eigene Produktionen wie Theaterperformances und Hörstücke.
Im Rahmen des Christoph-Schlingensief-Fellowship setzt er nun seine Arbeit an der Schnittstelle von performativer und medialer Kunst fort: Unter dem Titel „Ragequit Against The Machine“ untersucht er das popkulturelle Phänomen des „Ragequit“ – des frustrierten und meist von exzessiver Gewalt begleiteten Abschaltens eines Videospiels sowie dessen Zurschaustellung in Internet-Livestreams und deren Aufzeichnungen. Dabei beschäftigen ihn Fragen nach den dort gängigen Darstellungsformen und dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach vermeintlich spontaner, ungefilterter und authentischer Emotionalität im Zeitalter der Digitalität.